Harry Zingel’s BWL-Weblog

10.08.2009

Universität Lüneburg: die schnelle Verwaltung

Filed under: Harry's log,Wider den Zeitgeist — Harry Zingel @ 11:25 am
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Bisher bin ich hier eher dafür bekannt, zu meckern. Ich gelte als böser Kritikaster. Heute mache ich es mal anders, und lobe die Universität Lüneburg, insbesondere deren Verwaltung. Die arbeitet nämlich schneller und effektiver als erwartet.

So benötige ich ein bestimmtes Dokument, das die dort ganz bestimmt rumliegen haben. Ich weiß, die gewähren mir auch mein Begehr, aber es ist eben ein Verwaltungsakt. Als ich heute früh um neun zum Hörer greife denke ich mit Schrecken an frühere Versuche, die Stadtwerke anzurufen. Zu meinem Erstaunen sind die Leitungen erreichbar, und wenig später funktioniert sogar der Fax. eMails werden gelesen. Meine Zuge entspannen sich.

Nach nur ganz wenig Erläuterung meines kleinen Anliegens scheint die Sache unterwegs zu sein. Auch hier habe ich anderswo schlechte Erfahrungen gemacht. Banges Warten. Wie langsam die Zeit vergehen kann. Doch der befürchtete Kampf gegen Windmühlenflügen findet nicht statt: schon nach nur drei Stunden spuckt der Fax vorab ein nettes Brieflein an mich aus, von der Uni Lüneburg, das gewünschte Dokument.

Ich bin geplättet.

Immerhin muß einer dort ins Archiv gestiegen sein, des Schriftstücks habhaft zu werden, also nicht nur ein paar Mausklicks in einer Datenbank, sondern solide Sucharbeit eines Menschens. Drei Stunden sind für so was eine reife Leistung, jedenfalls bei einer so großen Organisation, und das diesmal ganz ohne Ironie und Spott.

Einst wurde ich als Student aufgrund einer meiner Studienarbeiten für einen Forschungspreis vorgeschlagen. Jetzt zeichne ich hiermit die Universität Lüneburg für schnelles Verwaltungshandeln aus. So soll es sein! 🙂

27.06.2009

Beitrag zur Zinstheorie, Entwurfsversion

Im Forum für Betriebswirtschaft gab es kürzlich eine Reihe von Debatten über Zinstheorie. Diese hängen mit der Kosteneigenschaft (oder Nicht-Kosteneigenschaft) von Schuldzinsen, der Bemessung des kalkulatorischen Risikos und der Berechnung der kalkulatorischen Verzinsung zusammen. Am 6. Juli wird zu diesem Thema ein umfangreicherer Artikel im BWL-Boten erscheinen. Das zugehörige Paper mit meinen Thesen und den zugehörigen Begründungen ist vorab online gestellt worden. Wer an der Debatte teilnehmen will, klickt hier (PDF, 173k, druckbar):

Mindestrentabilität und die Grundgedanken der Zinstheorie

Mindestrentabilität und die Grundgedanken der Zinstheorie

Die herunterladbare Datei ist wie üblich geschützt, aber unbeschränkt druckbar.

Der Artikel ist allgemein über die Titelseite des Boten am 6. Juli verfügbar. Bitte vorab im Forum oder per eMail kommentieren; es können sich bis zum Erscheinen noch Änderungen ergeben.

Zu dem Thema stehen weitere Publikationen unmittelbar bevor. Die Drucker sind dem Vernehmen nach mit ihrer Arbeit schon fertig 😉 Bekanntgabe voraussichtlich am 7. oder 8. Juli.

Harry

18.06.2009

Möbel für Analphabeten, oder vermeidbare Fehler

Produktionsbetriebe sind oft sehr qualitätsorientiert, denn die Konkurrenz macht ebenso gute Produkte. Man kann sich also nur im Bereich des formalen und des erweiterten Produktes vom Mitbewerber abheben. Dort findet der Wettbewerb statt – meistens. Einige Fehler wurden nämlich noch immer nicht eingesehen. Dabei genügt, wie so oft, ein wenig gesunder Menschenverstand.

So ärgere ich mich seit Jahren über Bedienungsanleitungen, die ausschließlich aus kryptischen Skizzen bestehen und kein einziges Wort beschreibenden Text enthalten. Anstatt daß die Montage der Teile, aus denen ein zerlegt geliefertes Möbelstück besteht, Schritt für Schritt erklärt wird, muß man sich mit Zeichnungen auseinandersetzen, aus denen nicht hervorgeht, welche Schrauben wohin gehören, oder wie herum man ein Brett halten muß, wenn man es befestigt. Anscheinend hält man alle Möbelkäufer für Analphabeten IKEA ist angeblich die Übersetzung für „ich kriege einen Anfall“.

Während unsere zahlreichen Bücherregale längst von einer übrigens sehr empfehlenswerten Tischlerei gebaut werden, haben wir letzzte Woche doch einen Gartentisch in einem Möbelmarkt gekauft. Die zugehörige Aufbauanleitung zeigt das folgende, wenig optimale Bild:

Aufbauanleitung für einen Gartentisch

Aufbauanleitung für einen Gartentisch

Was also sagt uns das über die vielen gebogenen Metallteile, aus denen man den Fuß zusammensetzen muß? Wozu sind die vielen mitgelieferten Schrauben, und was soll man mit den komischen kleinen Plasteteilen machen?

Immerhin hat der Hersteller dazugelernt. Diese Anleitung ist nicht mehr für Analphabeten. Jaaa, sie enthält sogar ein wenig beschreibenden Text:

Eine gut lesbare Teileliste

Eine gut lesbare Teileliste

Immerhin, das hier ist nicht mehr für Analphabeten: man muß Sinologe sein, oder gleich selbst aus China stammen, um das hier zu verstehen. Haben die Hersteller uns also früher alle für des Lesens unkundig gehalten, werden jetzt die Anforderungen an kognitive Grundfertigkeiten des Kunden doch deutlich gesteigert 😉

Insgesamt war der Tisch wieder erneut ein Grund für einen Anfall – und zwar auch für meine Frau, die es aber letztendlich doch geschafft hat: für meine breiten Bärentatzen ist das ohnehin nix. Wenn es nicht mit der Tastatur geht, versuche ich es mit der Maus. Wenn das auch nicht geht, lasse ich es verächtlich liegen.

10.06.2009

BWL CD: jetzt auch neuer HGB-Gesetzeswortlaut

Nachdem wir schon im April die BWL CD auf das neue HGB-Bilanzrecht aktualisiert haben, ist nunmehr auch ein neuer, vollständiger HGB-Gesetzeswortlaut mit den eingearbeiteten Änderungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf der BWL CD erschienen.

Die BWL CD 2009

Die BWL CD 2009

Die BWL CD ist eine umfassende Ressource für die betriebswirtschaftliche Aus- und Fortbildung in den Bereichen Rechnungswesen, Controlling udn Betriebswirtschaftliche Funktionenlehre. Neben allen 12 Büchern, die ich geschrieben habe, enthält sie mein Lexikon für Rechnungswesen und Controlling (2.000 Seiten), 250 Skripte und Materialsammlungen für den Unterricht, 200 Excel®-Lösungen, Datenbanken und vieles andere mehr.

Nachdem am 3. April 2009 der Bundesrat dem Regierungsentwurf der Bilanzrechtsmodernisierung zugestimmt hat, haben wir fieberhaft an den zahlreichen Updates gearbeitet. Seit Ende April wird die BWL CD mit neuem Sachstand hinsichtlich HGB-Abschluß angeboten. Leider fehlte aber noch der eigentliche neue HGB-Gesetzeswortlaut, weil anfangs nur das Artikelgesetz mit den Änderungen vorhanden war, aber kein konsolidierter neuer Gesetzestext.

Dieser neue Gesetzestext wurde nur auf  der BWL CD veröffentlicht.

Dies ist für sich aber nur ein kleines Update, da Gesetzestexte ja überall im Netz kostenlos verfügbar sind, und man die BWL CD nicht wegen der auf ihr enthaltenen Gesetzestexte kaufen sollte. Ein viel größeres Update ist derzeit schon fertig und auf ausgelieferten CDs bereits seit einiger Zeit enthalten. Das wird aber erst Anfang Juli öffentlich gemacht…

16.05.2009

Europawahl: ungleich und undemokratisch

Filed under: Wider den Zeitgeist — Harry Zingel @ 1:35 pm
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Die Europäische Union ist bekanntlich nicht gerade ein Kompetenzzentrum für Demokratie und Marktwirtschaft. Das zeigt sich auch jetzt wieder am Beispiel der Europawahl. Ca. 500 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes zu bestimmen, aber die Wahl verstößt gegen elementare Grundregeln der Demokratie.

So sollte man erwarten, daß bei demokratischen Wahlen alle Stimmen gleich gewertet werden, doch das ist nicht im entferntesten bei den Europa-Wahlen der Fall: einige Stimmen zählen zehn (!) mal so viel wie andere. Schauen wir mal, wie das zustande kommt:

Deutschland hat derzeit ca. 82 Mio. Einwohner und 99 Vertreter im Europaparlament. Ein deutscher Europaparlamentarier vertritt also ca. 828.000 Einwohner Deutschlands. Die Niederlande haben aber so ungefähr 16,5 Mio. Einwohner und 27 Vertreter im Europaparlament. Ein niederländischer Europaparlamentarier vertritt also ca. 611.000 Einwohner seines Landes. Eine niederländische Stimme ist damit mehr wert als eine deutsche.

Die Inselrepublik Malta aber hat nur 410.000 Einwohner aber doch fünf Sitze im Europaparlament. Ein maltesischer Abgeordneter vertritt also 82.000 Einwohner seines Landes. Eine Stimme eines einzigen maltesischen Wahlberechtigten ist damit so viel wert wie die Stimmen von zehn (!) deutschen Wahlberechtigten. Das also ist, was man in Europa unter einer gleichen Wahl versteht.

Es kann leicht gezeigt werden, daß der derzeitige Wahlmodus Deutschland und die großen EU-Mitglieder deutlich benachteiligt. Hierfür muß man nur die vorstehende Rechnung für alle 27 EU-Staaten durchführen. Sortiert man die Ergebnisse absteigend nach Zahl der Stimmen pro Sitz im Europaparlament, so gelangt man zum folgenden, heftigen Ergebnis:

Nr. EU-Land Einwohner Sitze Stimmen pro Sitz
1 Spanien 46.063.511 54 853.028
2 Frankreich 65.073.482 78 834.275
3 Deutschland 82.099.232 99 829.285
4 Vereinigtes Königreich 60.587.000 78 776.756
5 Italien 60.054.511 78 769.930
6 Polen 38.115.909 54 705.850
7 Rumänien 21.489.000 33 651.182
8 Niederlande 16.500.000 27 611.111
9 Schweden 9.256.347 19 487.176
10 Griechenland 11.171.740 24 465.489
11 Österreich 8.353.243 18 464.069
12 Portugal 10.945.870 24 456.078
13 Bulgarien 7.606.551 17 447.444
14 Belgien 10.666.866 24 444.453
15 Ungarn 10.038.000 23 436.435
16 Tschechien 10.446.157 24 435.257
17 Dänemark 5.475.791 14 391.128
18 Slowakei 5.455.407 14 389.672
19 Finnland 5.311.211 14 379.372
20 Litauen 3.354.700 9 372.744
21 Irland 4.239.848 13 326.142
22 Slowenien 2.019.614 7 288.516
23 Estland 1.342.000 6 223.667
24 Zypern 1.058.300 6 176.383
25 Lettland 2.270.894 13 174.684
26 Malta 410.000 5 82.000
27 Luxemburg 483.800 6 80.633

Quelle für die Einwohnerzahlen: Wikipedia.

Doch selbst das ist noch nicht alles: der Europawähler kauft nämlich auch noch die Katze im Sack. Die Wahl ist unpersönlich, d.h. man wählt eine Liste, nicht aber einen Kandidaten. Wer auf der Liste wo steht, bestimmen nämlich die Parteidelegierten, also nicht die Wähler. Der Wähler kann also nie über Personen entscheiden – und wählt damit u.U. völlig unwissentlich und ungewollt recht unappetitliche Persönlichkeiten. Auch das entspricht nicht im geringsten demokratischen Mindeststandards. Es bedeutet vielmehr, daß der Wähler eben nichts wählen darf. Das Wahlvieh hat keine Wahl. Es dient nur dazu, eine demokratische Fassade zu errichten.

Die Wahlen in der EUdSSR gleichen damit denen in China oder der einstigen DDR, Gott hab sie selig: der Bürger hat nichts zu sagen, aber es soll so aussehen, als hätte er. Das aber ist typisch für die Diktatur, denn würden Wahlen etwas verändern, dann wären sie längst verboten. Das Wahlvieh weiß das natürlich genau, und bleibt den Urnen fern: betrug die Wahlbeteiligung bei der ersten Direktwahl zum Europäischen Parlament in 1979 noch 63,0%, so sind bei der bisher letzten Farce ihrer Art in 2004 nur noch 45,6% der Bürger an die Urnen gegangen. Wie viele es diesmal werden, bleibt abzuwarten. Eines scheint indes vorab schon sicher: die absolute Mehrheit erhält diesmal auch wieder – die Partei der Nichtwähler. Schon das ist eigentlich eine eindrucksvolle Volksabstimmung gegen Europa. Es zeigt aber auch den Entwicklungsverzug der EUdSSR: in der einstigen Sowjetunion wurden, wie auch in ihren damaligen Satellitenstaaten, die Menschen zur Wahl genötigt. Wer bis Mittags noch nicht aufgelaufen war, wurde persönlich zu Hause abgeholt. Das führte zu eindrucksvollen Wahlbeteiligungen stets über 99%. Das kann Europa noch nicht. Noch nicht!

03.05.2009

WHOIS: So spürt man versteckte Domains auf

Unseriöse Werbefirmen verstecken ihre Inhalte gerne in heimlich registrierten Domains, die dann plötzlich ans Tageslich kommen. Hetz-Blogs werden ebenso versteckt bis sie plötzlich online gestellt werden, und Registrierungen von Wortmarken lassen sich nur durch gleichlautende, ggfs. „auf Vorrat“ durchgeführte Domainregistrierungen wirksam schützen. Dann geht die betreffende Domain niemals online. Und die Deute Telekom spielt auf diese Art sogar beleidigte T-Wurst.

Ein Problem war bisher, daß „normale“ WHOIS-Abfragen keine Wildcards wie die Symbole * oder ? im Suchstring zulassen. Um also alle möglichen Kombinationen eines Domainnamens mit einem registrierten Markenzeichen zu finden, mußte man nahezu unendlich viele Abfragen starten, kaum praktisch machbar. So blieb man stets im Unklaren, ob ein ganz ähnlicher Name nicht schon längst registriert sein könnte. Für dieses Problem gibt es jetzt aber eine ausgezeichnete Lösung:

Unter http://domain-search.domaintools.com kann man nämlich nach Domains suchen, die einen bestimmten String nur enthalten. Gibt man dort beispielsweise „Telekom“ ein, so erhält man alle Domainnamen, die diesen Begriff enthalten, ganz gleich, was davor oder dahinter steht. Und sogar geparkte oder ehemals registrierte Domains werden ausgegeben, alle jeweils mit abrufbaren WHOIS-Daten über den Inhaber.

Das ist für viele Dinge nutzbar:

  • Unternehmen finden Hinweise darauf, ob sie einen bestimmten Namen registrieren können oder in Gefahr geraten, einen Markenverstoß durch Anmeldung einer einem registrierten Wortmarke sehr ähnlichen Domain zu begehen;
  • Markeninhaber können solche Markenverstoße problemlos finden;
  • Jeder kann auf diese Weise namensgleiche oder namensähnliche Personen und ihre Webseiten finden und
  • Opfer von Stalkern und Verleumdern können deren mit unter „auf Vorrat“ angemeldete Domains rechtzeitig aufspüren.

Und dies ist immer wichtiger, da der Namensraum knapp und zunehmend überbevölkert ist…

Blogs kann man auf diese Weise übrigens nur aufspüren, wenn sie in einer eigenen Domain laufen. Bei Anbietern wie WordPress in Unterdomains nach dem Typ http://blogname.wordpress.com gehostete Blogs, muß man anders suchen…

17.04.2009

Bilanzrechtsmodernisierung: Gesamtübersicht veröffentlicht

Ich freue mich, jetzt eine Gesamtübersicht zu den Änderungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) am Einzelabschluß vorlegen zu können. Das Material ist kostenlos für alle und darf selbstverständlich in Seminaren und Lehrveranstaltungen verwendet werden, wenn der Urheberrechtshinweis nicht entfernt wird.

Das neue BilMoG-Skript

Das neue BilMoG-Skript

Das neue Material bietet eine Übersicht über die wichtigsten Reformthemen des BilMoG, enthält eine Darstellung der wichtigsten einzelnen Rechtsänderungen und Anpassungen und bietet eine Übersicht über die geänderten Paragraphen. Die einzelnen Reformen werden mit Kontierungs- und Zahlenbeispielen illustriert, was das Verständnis erleichtert oder oft erst ermöglicht (z.B. beim neuen §254 HGB, den man abstrakt kaum verstehen kann).

Die Übersicht führt damit in die einzelnen Handlungsfelder ein und bietet einen Einstieg in die notwendigen Änderungen im betrieblichen Rechnungswesen.

Download in http://www.bwl-bote.de/pdf/20090422.pdf möglich.

Mehr Inhalte zum BliMoG finden sich im BWL-Boten und auf der BWL CD.

(Harry Zingel)

24.03.2009

Überraschung: Anruf von Microsoft!

Vor einigen Tagen haben wir an dieser Stelle über ein technisches Problem im Zusammenhang mit dem Microsoft® Internet Explorer® berichtet. Wird die BWL CD auf die Festplatte geladen, was empfehlenswert ist, dann muß bei jedem Start der CD, und beim Start einer Vielzahl von Einzelelementen, die Ausführung aktiver Elemente jeweils separat durch den Leser zugelassen werden, was auf Dauer sehr entnervend ist. Das Problem ist auch in diesem Artikel beschrieben, der gleichwohl noch gar nicht erschienen ist.

Jetzt hat ein Microsoft-Mitarbeiter mich über dieses Problem angerufen, und Hilfe angeboten ohne daß ich von meiner Seite aus Microsoft kontaktiert hätte. Anscheinend liest man auch bei Microsoft Deutschland diesen Blog (und den BWL-Boten).

Offenbar sind bei Microsoft Teams von Mitarbeitern damit beschäftigt, die Berichterstattung über den neuen Internet Explorer zu beobachten und auf Probleme zu reagieren. Hiervon bin ich sehr positiv überrascht – zumal die ganze Aktion nichts (!) zu kosten scheint. Ich hätte nicht mit diesbezüglicher Aufmerksamkeit gerechnet. Man will das Problem einem Techniker vorlegen. Wenn sich dabei eine Lösung findet, mache ich die selbstverständlich an dieser Stelle und im BWL-Boten publik.

19.03.2009

Internet Explorer 8: keine (neuen) Probleme

Filed under: BWL CD,Harry's log — Harry Zingel @ 7:52 pm
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Nachdem Microsoft® heute den neuen Internet Explorer® Version 8 auf die Welt losgelassen hat, haben wir natürlich sogleich einen Rechner damit infiziert und die bekannten Webseiten und insbesondere die BWL CD damit getestet. Dabei ist eine gute und eine Schlechte Nachricht zustande gekommen:

Die gute Nachricht ist, daß alles völlig ohne Probleme läuft. Alle Elemente erscheinen und sehen aus wie erwartet. Die zuvor installierten Plugins (PDF, SWF) wurden übernommen und funktionieren. JavaScript läuft. Der Seitenaufbau ist in der Tat erfreulich schnell.

Die schlechte Nachricht ist, daß alte Fehler und störende Eigenschaften weiter bestehen. Insbesondere werden bei jedem (!) Aufruf von einem festinstallierten Datenträger Skripte blockiert und müssen manuell aktiviert werden. Es scheint, daß dies nach wie vor nicht abgeschaltet werden kann. Daß macht die CD-Nutzung mit dem neuen Internet Explorer so nervig wie mit dem alten.

Es bleibt also eine Empfehlung: verwenden Sie weiterhin den Firefox. Zumindestens auf den ersten Blick gilt dieser Rat fort.

Wir sammeln jetzt erste Erfahrungen und dann erscheint ggfs. ein Artikel im BWL-Boten. Mal sehen…

18.03.2009

Terminplanung bis Juli abgeschlossen

Filed under: Aus- und Fortbildung,Harry's log — Harry Zingel @ 12:50 pm
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Liebe Auftraggeber,

ich freue mich mitteilen zu können, daß meine Terminplanung bis Juli dieses Jahres abgeschlossen ist. Erst frühestens gegen Mitte Juli sind wieder weitere Aufträge mit fester Terminplanung möglich.

Sie finden meinen aktuellen Einsatzkalender auf der Zingelseite oder direkt hier.

Bitte beachten Sie, daß dieser Plan nur Aufträge mit Präsenzterminen wie z.B. Arbeiten in Unternehmen zu fest vereinbarten Terminen enthält. Programmier- oder Buchprojekte gehen aus diesem Plan nicht hervor. Wegen vieler anderweitiger Verpflichtungen dürfen nur zwei oder maximal drei Tage pro Woche mit Präsenzterminen belegt werden. Wir rechnen im Sommer mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG). Das wird zu erheblichen zeitlichen Einschränkungen führen.

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